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Aktuelles Video
Eine Reportage über Köln Chorweiler und die Arbeit der Sozialarbeiterin Sigrid Heidt. Sie kümmert sich seit 1983 um die Anliegen der Bewohner und ist in jeder Lebenssituation Ansprech- partnerin. Gemeinsam mit der Caritas werden viele Projekte verwirklicht, um Anwohner zu unterstützen und zu integrieren.
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Sprachförderprogramme für Kinder
„Keiner ist so schlau wie ich“ Neues Sprachförderprogramm für katholische
Kindertageseinrichtungen
Prof. Dr. Edeltrud Marx und Prof. Dr. Karl Josef Klauer entwickelten das gleichnamige Denk- und
Sprachförderprogramm. Nachweislich steigert es die kindliche Sprachkompetenz. Es soll in
katholischen Kindertageseinrichtungen in Köln und im Rhein-Erft Kreis als Modellregionen zum
Einsatz kommen. Kindgerecht und einfach lässt sich das Programm „Keiner ist so schlau wie
ich“ anwenden. Mit ihm können nicht nur Fachkräfte, sondern auch engagierte
Ehrenamtliche und Eltern mit einzelnen Kindern oder kleinen Gruppen von zwei bis drei Kindern
spielerisch das Sprechen in der deutschen Sprache üben. Auf diese Weise können viele und diverse
Sprachanlässe geschaffen werden; den Lerngeschwindigkeiten einzelner Kinder kann man auf diese
Weise besser gerecht werden.
"Keiner ist so schlau wie ich" - Zum Projekt des Diözesan-Caritasverbandes für das
Erzbistum Köln e.V.
Der Diözesan-Caritasverband und die Hauptabteilung Bildung/Medien führen ein Denk- und
Sprachförderprogramm für Kinder in katholischen Einrichtungen ein. Die Sprachförderung bildet einen
Schwerpunkt sowohl des Bildungsverständnisses der katholischen Tageseinrichtungen für Kinder als
auch der Familienbildung im Erzbistum Köln. Gezielter als bisher möglich sollen die bereits
intensiven Bemühungen der Träger und Mitarbeitenden in den Einrichtungen gefördert und
unterstützt werden. Der wichtigste Baustein dieses Projektes ist das kombinierte Denk-
und Sprachförderprogramm „Keiner ist so schlau wie ich“ von Prof. Dr. Edeltrud
Marx und Prof. Dr. Karl Josef Klauer (2007). Dabei handelt es sich um ein von Experten entwickeltes
Verfahren, das die kindliche Sprachkompetenz und Intelligenz nachweislich steigert. Das eigens
konzipierte Übungsheft umfasst 60 Aufgaben, die sowohl im Einzel- als auch im Gruppentraining
spielerisch bewältigt werden können.Auf diese Weise werden Sprechanlässe in soziale Kommunikation
eingebettet und individuelle Lerngeschwindigkeiten berücksichtigt. Die 60 Aufgaben werden in zehn
Übungseinheiten à 30 Minuten bearbeitet. Führt man pro Woche drei Übungseinheiten durch, kann das
volle Programm in vier Wochen bearbeitet werden. Erzieherinnen können es direkt einsetzen;
darüber hinaus werden über die Einrichtungen der kath. Erwachsenenbildung Eltern und interessierte
Ehrenamtliche in die Anwendung eingeführt. In einem zeitlich überschaubaren Rahmen können die
Kinder umfassende Sprachkompetenzen erwerben. Jedes Kind bekommt sein eigenes Heft, nach der
Anleitung können sie selbständig weiter arbeiten; auf diese Weise erfolgt auch eine erste
spielersiche Einübung in spätere schulische Anforderungen.
Die Sprachförderung soll auch den Erziehenden Spaß machen: das anwenderfreundliche Arbeitsheft
stützt sich auf wissenschaftlich fundierte Förderansätze. Die fundierten Kenntniss der
Sprachentwicklung und die systematischen Ratschläge zur Sprachförderung weisen die Qualität des
Programms aus. Das Förderkonzept soll auf Dauer elementarer Bestandteil frühkindlicher Bildung in
Katholischen Einrichtungen des Erzbistums Köln werden. Erläutert wird das Programm in einer
Einführungsveranstaltung, in der maximal zwei Mitarbeitende einer Einrichtung teilnehmen.
Dabei werden entwicklungs- und sprachpsychologische Hintergründe vermittelt sowie Aufbau und
Anwendung des Sprachförderprogramms erklärt. Anschließend kann das Programm sofort in den
Einrichtungen umgesetzt werden. Zum zweiten Schulungstermin besteht die Möglichkeit, Erfahrungen
auszutauschen und evtl. auftretende Probleme zu diskutieren.Während des gesamten Jahres 2008
unterstützen die Fachleute per E-Mail und beantworten Fragen. Da die einführende Veranstaltung und
die sich ihr anschließende Feedback- Runde zeitlich eng gekoppelt sind, wird von den Teilnehmenden
erwartet, dass Sie innerhalb dieser drei Wochen bereits begonnen haben. Bei der Wahl des
Schulungstermins sollten die Teilnehmer darauf achten, beide Veranstaltungen sowie den Beginn des
Programms terminlich zu koordinieren.
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