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Sprachförderprogramme für Kinder

Titelbild des Begleitheftes

„Keiner ist so schlau wie ich“  Neues Sprachförderprogramm für katholische Kindertageseinrichtungen

 

Prof. Dr. Edeltrud Marx und Prof. Dr. Karl Josef Klauer entwickelten das gleichnamige Denk- und Sprachförderprogramm. Nachweislich steigert es die kindliche Sprachkompetenz. Es soll in katholischen Kindertageseinrichtungen in Köln und im Rhein-Erft Kreis als Modellregionen zum Einsatz kommen. Kindgerecht und einfach lässt sich das Programm „Keiner ist so schlau wie ich“  anwenden. Mit ihm können nicht nur Fachkräfte, sondern auch engagierte Ehrenamtliche und Eltern mit einzelnen Kindern oder kleinen Gruppen von zwei bis drei Kindern spielerisch das Sprechen in der deutschen Sprache üben. Auf diese Weise können viele und diverse Sprachanlässe geschaffen werden; den Lerngeschwindigkeiten einzelner Kinder kann man auf diese Weise besser gerecht werden.

 

"Keiner ist so schlau wie ich" - Zum Projekt des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.V.


Der Diözesan-Caritasverband und die Hauptabteilung Bildung/Medien führen ein Denk- und Sprachförderprogramm für Kinder in katholischen Einrichtungen ein. Die Sprachförderung bildet einen Schwerpunkt sowohl des Bildungsverständnisses der katholischen Tageseinrichtungen für Kinder als auch der Familienbildung im Erzbistum Köln. Gezielter als bisher möglich sollen die bereits intensiven Bemühungen der Träger und Mitarbeitenden in den Einrichtungen gefördert und unterstützt werden. Der wichtigste Baustein dieses Projektes ist das kombinierte Denk-  und Sprachförderprogramm „Keiner ist so schlau wie ich“ von Prof. Dr. Edeltrud Marx und Prof. Dr. Karl Josef Klauer (2007). Dabei handelt es sich um ein von Experten entwickeltes Verfahren, das die kindliche Sprachkompetenz und Intelligenz nachweislich steigert. Das eigens konzipierte Übungsheft umfasst 60 Aufgaben, die sowohl im Einzel- als auch im Gruppentraining spielerisch bewältigt werden können.Auf diese Weise werden Sprechanlässe in soziale Kommunikation eingebettet und individuelle Lerngeschwindigkeiten berücksichtigt. Die 60 Aufgaben werden in zehn Übungseinheiten à 30 Minuten bearbeitet. Führt man pro Woche drei Übungseinheiten durch, kann das volle Programm in vier Wochen bearbeitet werden. Erzieherinnen können es direkt einsetzen; darüber hinaus werden über die Einrichtungen der kath. Erwachsenenbildung Eltern und interessierte Ehrenamtliche in die Anwendung eingeführt. In einem zeitlich überschaubaren Rahmen können die Kinder umfassende Sprachkompetenzen erwerben. Jedes Kind bekommt sein eigenes Heft, nach der Anleitung können sie selbständig weiter arbeiten; auf diese Weise erfolgt auch eine erste spielersiche Einübung in spätere schulische Anforderungen.

Die Sprachförderung soll auch den Erziehenden Spaß machen: das anwenderfreundliche Arbeitsheft stützt sich auf wissenschaftlich fundierte Förderansätze. Die fundierten Kenntniss der Sprachentwicklung und die systematischen Ratschläge zur Sprachförderung weisen die Qualität des Programms aus. Das Förderkonzept soll auf Dauer elementarer Bestandteil frühkindlicher Bildung in Katholischen Einrichtungen des Erzbistums Köln werden. Erläutert wird das Programm in einer Einführungsveranstaltung, in der maximal zwei Mitarbeitende einer Einrichtung teilnehmen.
Dabei werden entwicklungs- und sprachpsychologische Hintergründe vermittelt sowie Aufbau und Anwendung des Sprachförderprogramms erklärt. Anschließend kann das Programm sofort in den Einrichtungen umgesetzt werden. Zum zweiten Schulungstermin besteht die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und evtl. auftretende Probleme zu diskutieren.Während des gesamten Jahres 2008 unterstützen die Fachleute per E-Mail und beantworten Fragen. Da die einführende Veranstaltung und die sich ihr anschließende Feedback- Runde zeitlich eng gekoppelt sind, wird von den Teilnehmenden erwartet, dass Sie innerhalb dieser drei Wochen bereits begonnen haben. Bei der Wahl des Schulungstermins sollten die Teilnehmer darauf achten, beide Veranstaltungen sowie den Beginn des Programms terminlich zu koordinieren.

 

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