Rahmenkonzeption für den Einsatz der Beauftragten für die Altenheimseelsorge in den Kreis- bzw. Stadtdekanaten
I. Grundlage
Im "Personalplan 2010+ für die Pfarr- und Kategorialseelsorge im Erzbistum Köln" sind für die Altenheimseelsorge 8,0 Planstellen auf der Ebene der Stadt- und Kreisdekanate vorgesehen, aufgeteilt auf die vier pastoralen Berufsgruppen. Der Stellenumfang beträgt 50 % oder 100%. Durch die Teilbeauftragungen ist es möglich, alle Stadt- und Kreisdekanate abzudecken.
Die Beauftragten für Altenheimseelsorge sind eine notwendige und sinnvolle Ergänzung der pastoralen MitarbeiterInnen in den Seelsorgebereichen.
II. Ausgangslage
Die Situation in den Einrichtungen der stationären Altenhilfe und damit auch die Ansprüche an die Seelsorge haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert und werden sich weiter verändern.
Der Anteil hochaltriger, schwer(st)pflegebedürftiger und an Demenz erkrankter Menschen steigt. Neben den qualitativen Anforderungen in den stationären Einrichtungen steigen auch deren Anzahl und Zahl der Pflegeplätze. Eine weitere Anforderung entsteht für die Seelsorge dadurch, das die Altenheime zunehmend zu "Sterbehäusern" werden.
Derzeit befinden sich auf dem Gebiet des Erzbistums etwa 580 Einrichtungen, ca. 150 davon in katholischer Trägerschaft.
Aufgrund der personellen Entwicklung in den Seelsorgebereichen und der hohen fachspezifischen Ansprüche kann diese Entwicklung von den Pastoralen Diensten vor Ort nicht allein aufgefangen werden.
Auf diesem Hintergrund erfolgte die Einrichtung der Planstellen für Beauftragte für die Altenheimseelsorge in den Stadt- und Kreisdekanaten.
Von dieser Ebene her soll die Sicherstellung der Seelsorge in den Altenheimen mit gewährleistet werden. Dabei sollen die Bedürfnisse und die Lebenssituation der Menschen im Heim und die Komplexität einer solchen Organisation Berücksichtigung finden.
Die Kenntnis dieser Lebenssituationen ist Voraussetzung für eine begründete und angemessene Seelsorge.
III. Ziele
- Qualitative Altenheimseelsorge unter Berücksichtigung des kirchlichen Sendungsauftrages sowie der Lebenssituation und der Bedürfnisse der Menschen in den Einrichtungen wird sicher gestellt und professionell begleitet.
- Die Leitungen der Altenheime nehmen Seelsorge als wesentlichen und bereichernden Bestandteil ihrer Einrichtung wahr.
- Seelsorger und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen Altenheimseelsorge als wesentlichen und selbstverständlichen Bestandteil ihres pastoralen Auftrages wahr.
- Altenheimseelsorge wird auf den verschiedenen Ebenen vernetzt (Pfarrei, Seelsorgebereich, Stadt-/Kreisdekanat, Erzbistum).
IV. Der Stelleninhaber/ die Stelleninhaberin
IV. a Voraussetzungen
- Pastorale Ausbildung und Berufserfahrung
- Kenntnisse altersspezifischer Fragestellungen
- Identifikation mit den Aufgaben
- Fähigkeit zur Kooperation mit den Trägern und den Einrichtungen der Altenhilfe sowie den MitarbeiterInnen verschiedener Berufsgruppen
- Fähigkeit zur Kooperation mit pastoralen MitarbeiterInnen und gemeindlichen Gremien
- Bereitschaft zur Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen (theologische, pastorale, gerontologische)
IV.b Arbeitsauftrag
- Erfassung der Situation in den Altenheimen des Stadt- bzw. Kreisdekanates und Entwicklung, Aufbau und Förderung einer entsprechenden Altenheimseelsorge im Stadt- bzw. Kreisdekanat
- Kooperation mit den Seelsorgebereichen und Dekanaten im Stadt- bzw. Kreisdekanat (Seelsorgeteams, Pfarrgemeinderäte, Fachgremien)
- Kooperation mit den Kommunen im Stadt- bzw. Kreisdekanat sowie Vertretung des Anliegens der Altenheimseelsorge in Regionalgremien und kommunalen Arbeitskreisen
- Regelmäßiger Austausch mit den Pastoralen MitarbeiterInnen vor Ort, Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung für Fragen des Alter(n)s und Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Altenheimen und den Ortspfarreien
- Kooperation mit den Trägern, Leitungen und sozialen Diensten in den Einrichtungen der stationären Altenhilfe
- Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen zur Übernahme seelsorglicher Aufgaben (z.B. Ansprechpartner und „Vermittler“ für seelsorgliche Anliegen, religiöse Praxis (Gebet, Gottesdienst, Kirchenjahr, Feste), Liturgie (Organisation und Mitgestaltung von Gottesdiensten, Andachten), Mitwirkung bei Beerdigungen, Trauerbegleitung, Vermittlung, „Brückenfunktion“ im Hinblick auf Sakramente, Begleitung, Gesprächsangebot in besonderen Situationen, Krankenkommunion, Sterbebegleitung, seelsorglicher Umgang mit Demenzkranken)
- sowie Angebote zu deren Vorbereitung, Begleitung und Beratung
- Gewinnung und Qualifizierung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Altenheimen (z.B. Besuchsdienst, Gesprächsführung, Sterbebegleitung, Gestaltung von religiösen Elementen im Jahreskreis)
- AnsprechpartnerIn für haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Altenpastoral vor Ort (z.B. für Fachfragen, Materialbeschaffung, Referententätigkeit, Erfahrungsaustausch, Unterstützung beim Aufbau von Besuchsdiensten)
- Aufbau einer Struktur in der Altenheimseelsorge auf Ebene der Kreis- bzw. Stadtdekanate und Bildung eines Arbeitskreises Altenheimseelsorge (zur kollegialen Beratung, zum Erfahrungsaustausch, zur Information und Vernetzung der Tätigkeiten in der Altenheimseelsorge)
- Zusammenarbeit mit dem Referat Seelsorge im Gesundheitswesen (204-2/ Bereich Altenheimseelsorge) im Erzbistum Köln (Abt. Seelsorge im Sozial- und Gesundheitswesen) ( Informationsfluss und Vernetzung der diözesanen mit der Ebene der Kreis- bzw. Stadtdekanate)
- Mitarbeit im diözesanen Arbeitskreis Altenheimseelsorge unter Leitung des Referates Seelsorge im Gesundheitswesen (204-2) / Bereich Altenheimseelsorge (Erfahrungsaustausch, kollegiale Beratung)
- Öffentlichkeitsarbeit
- Eigenverantwortete Übernahme seelsorglicher Aufgaben in Einrichtungen
V. Rahmenbedingungen
Beschäftigungsumfang: 50 % oder 100 % (siehe Personalplan 2010+)
Fachaufsicht: Referat Seelsorge im Gesundheitswesen (204-2) /
Bereich Altenheimseelsorge
(Abt. Seelsorge im Sozial- und Gesundheitswesen)
Dienstaufsicht: Stadt- bzw. Kreisdechant
Der/ die Beauftragte ist in geeigneter Form in die Struktur des Kreis- bzw. Stadtdekanates einzubinden. (Pastorales Team, Gremien, Informationswege, organisatorische Unterstützung)
Dem/der Beauftragten ist ein angemessen ausgestattetes Büro zur Verfügung zu stellen.
Die gemeinsam mit dem Referat Seelsorge im Gesundheitswesen, der Abteilung Personaleinsatz Pastorale Dienste und dem zuständigen Kreis-/Stadtdechanten zu erstellende Stellenbeschreibung wird in regelmäßigen Abständen überdacht und ggf. korrigiert. Unabhängig davon sind jeweils die Auswirkungen einer sich ändernden Situation im Hinblick auf die Stellenbeschreibung zu überprüfen.
Köln, August 2005
Beauftragte Altenheimseelsorge
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180
Bonn
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D. Matthias Otten
Bernkasteler Str. 13
53175 Bonn
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Fon 0228/9156416
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140
Düsseldorf
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vacat
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110
Köln
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vacat
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170
Leverkusen
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Manfred Hartmann
Mülheimer Str. 209
51469 Bergisch Gladbach
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Fon 02202/245094/-96
Fax 02202/45711
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210
Rhein-Kreis Neuss
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Maria-Luisa Ritgen
Pfarramt St. Cyriakus
Rheinuferstr. 76
41468 Neuss
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Fon 02131/737979
m-l.ritgen@netcologne.de |
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330
Remscheid
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vacat
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320
Solingen
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D. Wolfgang Müller
Glockenstr. 7
42657 Solingen
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Fon 0212/2356761
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160
Wuppertal
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D. Werner Braun
Kath. Stadtdekanat Wuppertal
Garterlaie 23
42327 Wuppertal
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Fon 0202/26563668
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380
Altenkirchen
350
Oberberg. Kreis
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Elmar Trapp
Caritas-Neztwerk
Heilteich
Landwehrstr. 9
51709 Marienheide
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220
Rhein-Erft_kkreis
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GR Dorothea Polaczek
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250
Euskirchen
260
Rhein-Sieg-Kreis (lrh)
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vacat
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310
Mettmann
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vacat |
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340
Rhein.-Berg. Kreis
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Manfred Hartmann
Mülheimer Str. 209
51469 Bergisch Gladbach
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Fon 02202/245094/-96
Fax 02202/45711
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360
Rhein-Sieg-Kreis (rrh.)
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D. Rolf Wollschläger
Fliederweg 1
53721 Siegburg
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Fon 02241/384598
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